Wett-Quoten Polen – Griechenland EM 2012 & Tipp

8. Juni 2012 | gepostet in EM Spiele (Prognose & Tipps)
Polen - Griechenland

EM 2012 Polen – Griechenland

Am Freitag, den 08.06.2012 um 18:00 Uhr, beginnt das Eröffnungsspiel der Fußball Europameisterschaft in Warschau. Im National-Stadion Warschau trifft Gastgeber Polen auf den Europameister von 2004 Griechenland. Die Polen scheinen gut drauf zu sein und gewannen ihr letztes Testspiel am Samstag zuhause mit 4:0 gegen Andorra. Die Tore für Polen erzielten Ludovic Obraniak, Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski und Marcin Wasilewski. Die Griechen spielten auf neutralem Platz gegen Armenien und konnten dank des Treffers von Kyriakos Papadopoulos mit 1:0 gewinnen. Beide Mannschaften gehen also mit einem guten Gefühl in das Auftaktspiel.

Teamcheck Polen:

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Für Polen geht die EM 2012 im eigenen Land endlich los. Der Startschuss für die Mannschaft von Trainer Franciszek kann kommen. In EM Gruppe A mit Griechenland, Tschechien und Russland ist ein Weiterkommen möglich. Das letzte Testspiel gegen Andorra wurde auch souverän gewonnen. Die Hoffnungsträger des ganzen Landes sind die Dortmunder Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski und Lukasz Piszczek. Durch die letzte Saison bei Doublesieger Borussia Dortmund werden die drei Spieler viel Selbstvertrauen haben. Als Ziel wurde das Viertelfinale bereits ausgegeben. Von Losglück will man nichts hören und wissen. Die Gruppe ist ausgeglichen und soll mit mindesten Platz zwei reichen und das polnische Sommermärchen wahr machen. Danach droht ein Hammergegner aus der Todesgruppe B. Das einzige Problem könnte die fehlende Spielpraxis unter Wettbewerbsbedingungen sein. Die Qualifikation musste Polen nicht bestreiten. Das letzte Pflichtspiel absolvierte man 2009. Im Vorfeld gab es auch viele Querelen, Bedenken bei der Infrastruktur und Unstimmigkeiten bei den Nationaltrikots. Streit und Korruption machten auch keinen Halt vor dem Gastgeberland. Dennoch will sich das Team nicht verunsichern lassen. Man spürt den Druck der Euro. Coach Smuda sagte, dass man jetzt Ruhe brauche und der Mannschaft müsse man die Freude an diesem Turnier klar machen, so der Coach. Die Atmosphäre dieses Großereignisses soll aufgesaugt werden und dann von der Mannschaft getragen werden. Negative Stimmen wurden trotz der guten Ergebnisse gegen Deutschland (2:2) und Argentinien (2:1) laut. Die Spielweise im 4-2-3-1 System passt vielen Polen nicht. Personell setzt der Coach hauptsächlich auf Legionäre. Nur wenige Akteure des Teams sind in der heimischen Liga aktiv. Neben den Dortmund-Stars ist noch Arsenal Torhüter Wojciech Szczesry ein Star der Truppe.

Nach 1960 und 2008 ist die EM im eigenen Land erst die dritte Teilnahme an einer Endrunde überhaupt. In Österreich und der Schweiz schied man schon nach der Vorrunde als Tabellenletzter aus. Nur einen Punkt konnte die Mannschaft vom damaligem Trainer Leo Beenhakker einfahren. Gegen Gastgeber Österreich schaffte man ein 1:1. Gegen Deutschland verlor man mit 0:2 und gegen Gruppensieger Kroatien gab es eine 0:1 Niederlage. Dass es im eigenen Land besser werden soll und wohl auch gelingen wird, liegt auf der Hand. Denn die Mannschaft ist stärker als 2008 und hat den Heimvorteil. Dennoch kommt es einen manchmal vor, als freut sich keiner auf die EM zuhause. So drastisch ist es dann doch nicht, aber die polnische Fußballwelt blickt mit gemischten Gefühlen Richtung EM 2012. Die Leistungen der Nationalmannschaft sind oft durchwachsen, es fehlt an Konstanz, die Besetzung der Abwehr gestaltet sich als schwierig und auch Trainer Smuda steht oft in der Kritik. Hoffnung keimt durch die machbare EM Gruppe A auf, dass es ihr Turnier werden könnte. Die „Kadra“ droht im Viertelfinale zwar ein Hammergegner, aber laufen die Gruppenspiele gut, kann es selbst einen Erfolg in den K.O. Spielen geben. Gegen den Europameister 2004 sollen die Weichen gestellt werden, alles Andere als drei Punkte zum Auftakt, wäre eine große Enttäuschung für die Polen.

Teamcheck Griechenland:

Der Glanz von 2004 ist bei der griechischen Nationalmannschaft schon fast verblasst. Das Erbe von „König Otto“ wiegt schwer auf Trainer Fernando Santos. In der EM Qualifikation war Griechenland eine von fünf Nationen, denen der Sprung zum Turnier ohne eine einzige Niederlage glückte. Gut für Trainer Santos, immerhin folge er auf Otto Rehhagel, dem Fußball-Volkshelden in Griechenland. Der Gewinn der Euro 2004 war der größte Erfolg im griechischen Fußball. Bisher nahm man dreimal an einer Europameisterschaft teil und erzielte dabei nur neun Tore, aber holte immerhin einen Titel. 1980 schied man nach der Vorrunde als Letzter aus, genauso 2008 als Titelverteidiger.

Bei der WM 2010 in Südafrika war man nicht viel erfolgreicher. Die Mannschaft schaffte 2004 mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren das EM-Wunder. Neben erfahrenen Kräften kann Trainer Santos mittlerweile auf den Luxus junger Talente zurückgreifen. Vor allem in der Defensive. Die Bundesliga-Profis Sokratis von Werder Bremen und Papadopoulos von Schalke 04 stehen für die neue Generation von Hoffnungsträgern und für die alte Tugend: Verteidigung. Bei der Zusammenstellung des Kaders, bevorzugt der Coach die Devise der Taktik. Die Technik einzelner Spieler kommt erst an zweiter Stelle. Dann kommt Teamgeist, Erfahrung und zuletzt Vielseitigkeit. Geschuldet ist diese Reihenfolge wohl eher der Tatsache, dass es im Team keine Stars gibt. Ein Tore-Feuerwerk der Griechen ist daher kaum zu erwarten. Das System von Rehhagel wurde übernommen. Möglich also, dass die „Hellas“, wie schon 2004, über minimalistische Siege zum Erfolg kommt. Ein gutes Omen könnte vielleicht sein, dass man auch schon bei der EM 2004 das Eröffnungsspiel bestritt und das Gastgeberland Portugal besiegte. Im Finale gelang das Kunststück dann ein weiteres Mal. Eigentlich sind die Griechen, die Platz 15 der Weltrangliste belegen, ein Favorit aufs Weiterkommen in der EM Gruppe A. Nur die Russen auf Platz 13 liegen in der FIFA Weltrangliste noch besser platziert. Auf mehr als den Einzug ins Viertelfinale setzen wohl nur die größten Optimisten. Auch der jetzige Trainer weiß, dass alles zusammen passen muss, um erneut Europameister zu werden.

Im 4-3-3 System sind die Griechen zwar defensiv zu erwarten, dennoch ist es gut möglich, dass man mit drei offensiven Spielern einige Teams überraschen wird und offensiver agiert als alle bisher annehmen. Dagegen sprechen aber eindeutig wiederum die Qualifikationsspiele. Mit nur 14 Toren aus 10 Spielen schloss man die Gruppe als Tabellenerster vor Kroatien mit 24 Punkten ab.

Selbst Kenner des griechischen Fußballs fällt eine Einschätzung der Mannschaft schwer. Nach dem Titelgewinn hat sich nicht mehr viel getan. Die Mannschaft ist zwar gealtert, enttäuschte aber bei den vergangenen Turnieren nach 2004. Bis auf Kyriakos Papadopolous und Giannis Fetfatzidis brachte man keine weiteren guten Talente bisher hervor.

Die treffsichersten Torschützen sind gleich drei Spieler mit jeweils nur zwei Toren. Papadopoulos, Fetfatzidis und Torosidis trafen in den Qualifikationsspielen.

EM Formcheck Polen & Griechenland

Polen

02/06/2012  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Andorra  S – 4:0  
26/05/2012  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Slowakei  S – 1:0  
22/05/2012  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Lettland  S – 1:0  
29/02/2012  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Portugal  U – 0:0  
16/12/2011  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Bosnia & Herzegovina  S – 1:0  
15/11/2011  Int. Freundschaftsspiele  Polen vs. Ungarn  S – 2:1

Griechenland

31/05/2012  Int. Freundschaftsspiele  Griechenland vs. Armenien  S – 1:0  
26/05/2012  Int. Freundschaftsspiele  Griechenland vs. Slowenien  U – 1:1  
29/02/2012  Int. Freundschaftsspiele  Griechenland vs. Belgien  U – 1:1  
15/11/2011  Int. Freundschaftsspiele  Griechenland vs. Rumänien  N – 1:3  
11/11/2011  Int. Freundschaftsspiele  Griechenland vs. Russland  U – 1:1  
11/10/2011  EM-Qualifikation, Gruppe F  Georgien vs. Griechenland  S – 1:2

Polen: 5 Siege – 1 Unentschieden – 0 Niederlagen

Griechenland: 2 Siege – 3 Unentschieden – 1 Niederlage

Wett-Quoten Polen – Griechenland

Bet365

Sieg Polen: 1.90

Unentschieden: 3.25

Sieg Griechenland: 4.50

Tipico

Sieg Polen: 1.95

Unentschieden: 3.30

Sieg Griechenland: 4.30

(Stand: 05. Juni 2012)

Polen – Griechenland Tipp

Beide Mannschaften sind gleichstark. Die Polen werden bis unter die Haut motiviert sein, um ihr erstes Spiel im eigenen Land siegreich zu gestalten. Griechenland kennt die Situation, als Gegner des Gastgeberlandes zu starten. Auch diesmal wird man sich erhoffen und auf die Erfahrungen bauen, dass es wieder klappen kann mit einem Auftaktsieg. Zumal der Gegner Polen auch leichter zu knacken sein dürfte, als 2004 die Portugiesen. Griechenland ist bekannt, hinten Beton anzurühren. Viele Tore werden in diesem EM Auftaktmatch wohl nicht fallen. Daher tippen wir auf ein Under 2.5 Tore Ergebnis. Der Wett-Tipp gewinnt, wenn nicht mehr als 2 Tore in der Partie fallen.

Wett Tipp: Under 2.5

Wettquote bei Tipico: 1,45

 


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